Noten für Chöre. Noten Partituren und Leihmaterial

Chornoten bestellen: Tipps und Tricks für den optimalen Einkauf.

München (gf) - Steht eine Chorprobe für ein neues Werk an, muß zuerst die Literatur besorgt werden. Sofern ein Chor keinen Notenwart mit guten Verbindungen zum örtlichen Musikalienhandel hat, kann bei der Beschaffung der Noten einiges schief laufen. Wir geben Tipps aus der Praxis.

Die Chorleiterin oder der Chorleiter hat ganz bestimmte Vorstellungen von der Chorprobe. Um die Konzentration aufrecht zu erhalten, sollten Komplikationen, die Unruhe bringen können tunlichst vermieden werden. 

Unruhefaktor Nummer 1: Unterschiedliche Notentexte - Unterschiedliche Ausgaben.

Eigentlich logisch: So wie in der Schule alle Schüler die gleichen Bücher haben, sollten Choristen den gleichen Notentext haben. Wir erleben in der Praxis immer wieder, dass innerhalb eines Chores unterschiedliche Ausgaben kursieren. Die Gründe sind vielfältig: Der eine hat den Klavierauszug des Werkes bereits zu Hause. Der Andere hat sich ein Exemplar aus der Bibliothek besorgt. Der Dritte hat obnline den günstigsten gekauft etc. 

Die Folgen können für alle nervtötend sein:

Der Notentext ist nicht identisch. Der Seitenumbruch ist nicht gleich. Das hat zur Folge, dass an unterschiedlichen Stellen umgeblättert wird. Das sorgt für Unsicherheit und Hektik.

Angaben zur Interpretation weichen voneinander ab. Wer zuhause bereits mit dem Notentext gearbeitet hat, läuft Gefahr anderen Interpretationen zu folgen als vom Chorleiter vorgesehen.

Grundsätzlich:

Preisbindung

Noten sind -wie Bücher auch- preisgebunden. Der Einzige Unterschied bei der Bestellung sind Portokosten oder Preisabweichungen bei Importe ausländischer Verlage. Der Importeur kalkuliert den Verkaufspreis.

 

Sammelbestellung

Der Vorteil einer Sammelbestellung: Bei einer Sammelbestellung ist sichergestellt daß alle aus der gleichen Ausgabe singen. Wie bereits oben erwähnt ist das wichtig. Man kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, wenn unterschiedliche Ausgaben verschiedener Verlage im Chor kursieren. Abweichungen bei den Interpretationsangaben (je nach Herausgeber und Bearbeiter), unregelmäßige Zeilenumbrüche, was asynchrones Umblättern zur Folge hat und viele weitere kleine Details. Deshalb ist davon abzuraten, dass jeder Mitwirkende auf eigene Faust seine Noten besorgt. Klare Ansagen zur Ausgabe vom Chorleiter erleichtern die Beschaffung erheblich. Am Rande bemerkt: Bestellen Sie bei uns, dann machen Sie auch alles richtig. Versand auf Rechnung, keiner muß das Geld auslegen. Kompetente Beratung und Klärung der richtigen Ausgabe. Noch ein Tipp: Bestellen Sie die Noten rechtzeitig. Ausgaben aus den USA oder England können bis zu 6 Wochen Lieferzeit haben. Und kaum ein Musikalienhändler hat mehr als 6 Exemplare eines Titels auf Lager.

Bei Chorpartituren haben nahezu alle Verlage Mindestbestellmengen eingeführt. Diese sind aber auch an Staffelpreise gekoppelt. Eine faire Preisgestaltung. Bestellen Sie beispielsweise bei Amazon, so werden unter Umständen die Partituren zwar einzeln verkauft, jedoch stets zum deutlich höheren Einzelpreis und oft ca. 3,00 € Porto zusätzlich.

 

Kopieren verboten?

Aus kopierten Noten zu singen ist verboten. Allerdings läßt es sich manchmal nicht verhindern. Beispielsweise als Interimslösung, wenn bestellte Noten einfach vom Verlag noch nicht geliefert wurden, jedoch der Chor anfangen muß zu proben. Wenn also nachweislich eine Bestellung über den Fachhandel vorliegt, wird erfahrungsgemäß kein Verlag eine Klage ernsthaft in Erwägung ziehen.

Im Übrigen sind Chornoten gar nicht teuer. Ein Klavierauszug mit rund 170 Seiten kostet ca. 12,00 €

und 170 Seiten im Copyshop zu kopieren kosten ca.: 170*0,08 €= 13,60 € - Bindung und Zeitaufwand nicht eingerechnet. Ein echtes Schnäppchen ist hier irgendwie nicht zu erkennen.

Noten Hotline: 089 44452991 oder per Mail an info@chor.de