Chormappe

Chormappe schwarz

Notenmappe mit Klemm-Mechanik

Chormappe mit Sperrband

Notenmappe mit Sperrband

Notenmappe mit Halbrund Griff

Notenmappe mit halbrunden Federstahlrücken

Notenmappe mit großer Füllhöhe

Notenmappe mit großer Füllhöhe

Notenmappe mit Halteschlaufe

Notenmappe mit Halteschlaufe

Notenmappe mit Gummischlaufen

Notenmappe mit Gummischlaufen

Notenmapppe mit verstärkter Ecke.

Notenmapppe mit verstärkter Ecke.

Stifthalter

Stifthalter

Chormappe mit Handschlaufe oder mit Ringmechanik?

Chormappen im Vergleich


Jede einzelne Chormappe die unten aufgeführt ist besticht durch hohe Qualität bei der Verarbeitung und der verwendeten Materialien. Notenmappen mit Ringmechanik sind sehr populär, aber auch Chormappen mit Kordeln, die im Rücken eingearbeitet sind, werden häufig verwendet. Eine Handschlaufe ist ein sinnvolles Ausstattungsdetail. Eine großzügig bemessene Füllhöhe ermöglicht eine komfortable Verwaltung der Chornoten. Mit dem Sperrband wird ein Umklappen der Deckel und somit das Herausfallen der Chornoten verhindert. Die am meisten gebräuchliche Farbe bei Chormappen ist schwarz.

Gerne beraten wir Sie telefonisch oder per Mail.

Die Farbe ist egal. Hauptsache schwarz.

Henry Ford

Seit 1948 produziert die Firma Star-Notenschreibpapiere und Notenmappen. Aus den Anfängen der Nachkriegszeit avancierte die Firma heute in dritter Generation zum Branchenführer. Geschäftsführer Lorenz Rohde erklärt, was eine gute Mappe ausmacht, wie jeder die richtige Mappe für sich findet und warum Chormappe nicht gleich Chormappe ist.

"Farbe egal, hauptsache schwarz".

chor.de: Herr Rohde Wie finde ich die richtige Notenmappe für mich?

L.R.: Vorab: Der Begriff Notenmappe ist nicht genau genug. Es könnte auch eine Marschnotenmappe oder eine Mappe für Orchestermaterial gemeint sein. Der genaue Begriff ist Chor- oder Sängermappe. Die erste Frage die man sich beim Kauf einer Chormappe stellt, ist die nach dem Format der Notenblätter. Werden einzelne Blätter verwendet? Wenn ja, dürfen die 4fach gelocht werden oder sollen Sie ungelocht in Klarsichthüllen gesteckt werden? Entscheidet man sich für Klarsichthüllen, so stellt sich die Frage -je nach Modell- ob die Klarsichthüllen fest an der Spirale befestigt sein sollen oder mit einer kleinen Ringmechanik oder Buchschrauben in verschiedenen Füllhöhen herausnehmbar sind. Allerdings machen zu viele Hüllen die Mappe auch schwer. Steht ein kleinerer Auftritt an legen viele Chöre Wert auf ein möglichst geringes Gewicht und wählen eine schlichte Mappe mit sehr kleinem Rücken in die nur ein paar lose A 4 Blätter hineingelegt werden. Dann besteht allerdings die Gefahr, dass dem Sänger alles herausfällt. Ist das Papierformat in der Größe A3 gefaltet, und die Noten beidseitig im A 4 Format bedruckt, empfehlen wir -ebenso wie für Hefte mit dünner Klammerhaftung - ein anderes Modell. Für dieses Format und Volumen produzieren wir Chormappen mit Gummikordeln, die im Rücken eingearbeitet sind. So lassen sich diese vier Seiten gut fixieren und umblättern. Das gleiche gilt für dünnere Hefte. Dieses Modell gibt es auch mit beiden Arten der Fixierung. Zwei Gummikordeln und einem 4-fach Ringelement. Ein weiteres Modell: Klarsichthüllen im A 3 Format, die in der Mitte geteilt sind. So können auch einzelne Blätter mit Kordeln im Rücken perfekt untergebracht werden ohne die Noten zu lochen. Ein weiteres Patent, Notenpapier sicher zu befestigen bieten Mappen mit Klemmrücken. Ein halbrunder Federstahlrücken fixiert die Blätter. Allerdings benötigt dieser Klemmrücken auch Platz. Rund einen Zentimeter des Rands verschwindet in der Klemmung. Ist der Abstand des Notentextes zum Rand geringer, so ist der Notentext nicht zu lesen. Das muss man berücksichtigen. Außerdem muss man zugeben, dass das Umblätterverhalten nicht optimal ist. Das Notenmaterial will sich oft wieder aufstellen. Aber natürlich hat dieses Patent auch einen gewaltigen Vorteil: Der halbrunde Rücken dieser Notenmappe lässt sich hervorragend greifen. Der Klemmbügel auf der Rückseite schmiegt sich hervorragend in die Hand.

chor.de: Das sind Lösungen für einzelne und lose Blätter. Haben Sie auch eine Lösung für Klavierauszüge mit ca. 230 Seiten?

L.R.: Ja, wir bieten auch Mappen mit einem breiten Rücken für einen Klavierauszug an. Ideal sind hier die Modelle 662 und 661 weil hier Klarsicht-Ecken diagonal eingearbeitet sind in die der Klavierauszug an zwei gegenüberliegenden Ecken eingesteckt wird. Das hält den Klavierauszug absolut ausreichend fest. Auf Wunsch können wir aber auch zwei weitere Klarsichtecken anbringen. Unsere Größen sind gestaffelt bis maximal A2. Diese Größe kommt allerdings eher selten zum Einsatz. Es gibt kaum Kompositionen, die in diesem Format gedruckt werden und aufgrund der Platzverhältnisse ist dieses Format für Chöre kaum praktikabel. Es kommt häufiger bei der Orchestern zur Anwendung. Chormappen sollten geöffnet so wenig Breite wie möglich einnehmen.  

Chor.de: Wo werden Ihre Mappen produziert?

L.R.: Wir produzieren unsere Chormappen vollständig in Deutschland. An unserem Firmensitz bei Heidelberg stehen unsere Maschinen und wir arbeiten mit erfahrenen Buchbindern. Wir entwickeln unsere Produkte im eigenen Haus und sichern so ein hohes Qualitätsniveau. Unsere Produktion beruht auf zwei verschiedene Arten. Die maschinelle und die manuelle Herstellung. Bei ersterer kommt eine sogenannte Hochfrequenz Schweissanlage zum Einsatz und schweißt die dünnen Kunststofffolien bis hin zu griffigen, stärkeren, geschäumten Folien. Die manuelle Produktion ist die des klassischen Buchbinder Handwerkes. Die Werkstoffe sind seit Generationen bewährt: Leim, Buchbinderleinen, Pappe und diverse Überzüge werden hier verwendet. Die Produkte aus unserer Manufaktur sind naturgemäß teurer, aber die freie Formatwahl, die Gestaltungsmöglichkeiten nach Kundenwusch machen diese Mappen so beliebt. Natürlich sind die handwerklich produzierten Mappen deutlich langlebiger, nicht zuletzt durch Buchbinder-Leinen und verstärkte Rücken. Somit rechnet sich die Entscheidung für die hohe Qualität für den Kunden.

chor.de: Welche Mappe ist Ihr persönlicher Favorit?

L.R.: Das ist schwer zu beantworten. Jede handgefertigte Mappe die unser Haus verlässt ist ein langlebiges Produkt. Ich freue mich immer sehr, wenn ich ein Modell von uns z.B. bei Fernsehauftritten erkenne. Eine besonders hervorzuhebendes Modell ist unser "Starfolder". Dieses Modell findet großen Anklang bei den (Semi)- Professionellen Chören. Das besondere an dieser Mappe sind die zehn Kordeln die im Rücken von einem speziellen Metallscharnier gehalten werden. Der Urtyp dieser Mappe stammt aus dem 19. Jahrhundert aus Nordamerika. Wir haben diese Idee aufgregriffen und in Europa nach einigen Anpassungen für den europäischen Geschmack und Bedarf erfolgreich platziert. Dieses Modell ist mit nur 377 Gramm extrem leicht. Diese Mappe ist mit einer sehr dekorativen Randnaht und einem widerstandsfähigen Bezug versehen. Abgeleitet von unserem Modell "Starfolder" haben wir das Modell "Starfolder Classic". Das Classic Modell wartet mit einem 2 mm starken Grundkarton auf. Anders als beim Starfolder ist bei der Classic Ausführung der Stifthalter nicht in Schleifenform angebracht, sondern mit einer anderen Lösung: Eine kleine Metallplatte ist eingearbeitet an der ein Bleistift mit Magnetring fixiert werden kann. Beide Modelle haben ein Eckspannband eingearbeitet. So läßt sich die Mappe beim Transport sicher verschließen und es können keine losen Blätter herausfallen. Es gibt aber noch weitere raffinierte Details: Jede unserer hochwertigen Chormappen hat hinten ein Halteband. Das Band ermöglicht es, die Chormappe lange weitestgehend ermüdungsfrei mit einer Hand zu halten. Darüber hinaus haben die Chormappen ein "Sperrband" auf der Innenseite. Dieses Vorrichtung sorgt dafür, dass die Mappe immer im optimalen Winkel offen gehalten wird. Das Sperrband lässt sich allerdings so einstellen, dass die Mappe auch vollständig geöffnet werden kann. Bei unserem Verstellmechanismus ist beim Stapeln der Mappen ausgeschlossen, dass es zum Verhaken bzw. zu Beschädigungen kommen kann. 

chor.de: Für ein einheitliches Auftreten eines Chores ist neben der Chorkleidung auch eine einheitliche Chormappe wichtig. Wie kommen die Vereinslogos auf die Mappen?

L.R.: In der Tat ist die Individualisierung einer Chormappe ein wachsender Markt. Bei uns kommt das Heißfolienprägeverfahren zum Einsatz. Oft werden wir um technischen Rat gefragt, wenn es darum geht das gelieferte Vereinslogo oder Strichzeichnungen prägbar zu machen. Den von uns angefertigten Prägestempel bekommen die Kunden ausgehändigt.

chor.de: Was bieten Sie noch außer Chormappen?

L.R.: Neben unseren rund 60 Modellen an Chormappen und den Marsch Notenmappen zum befestigen an den Instrumenten bieten wir auch die Orchestermappen die gleichermaßen für den Transport und zur Archivierung geeignet sind. Diese Mappen sind mit Bändern verschließbar. Nicht zuletzt produzieren wir auch Notenschreibpapier. Das Papier wird speziell in einer 125 g/m² Mischung für uns hergestellt. Die Formate sind nicht nur DIN Formate sondern auch historisch gewachsen. Die Lineaturen reichen von einzelnen Systemen für Vorschulkinder bis hin zu Partiturformaten. Unsere Notenpapiere gibt es gebunden, genäht oder in Bögen gefalzt. Weltbekannt sind unsere Noten Schulhefte im Querformat. Die kennt fast jedes Kind.